Freitag, 11. Dezember 2009
von dietrich bonhoeffer
Billige Gnade ist der Todfeind unserer Kirche. ... Billige Gnade heißt Gnade als Schleuderware, ...
Gnade ohne Preis, ohne Kosten.
... In dieser Kirche findet die Welt billige Bedeckung ihrer Sünden, die sie nicht bereut und von denen frei zu werden sie erst recht nicht wünscht. Billige Gnade ist darum Leugnung des lebendigen Wortes Gottes, Leugnung der Menschwerdung des Wortes Gottes. Billige Gnade heißt Rechtfertigung der Sünde und nicht des Sünders. Weil Gnade doch alles allein tut, darum kann alles beim alten bleiben. ... Billige Gnade ist Predigt der Vergebung ohne Buße, ... ist Abendmahl ohne Bekenntnis der Sünden, ist Absolution ohne persönliche Beichte. Billige Gnade ist Gnade ohne Nachfolge, Gnade ohne Kreuz, Gnade ohne den lebendigen, menschgewordenen Jesus Christus.
Teure Gnade ist das Evangelium, das immer wieder gesucht, die Gabe, um die gebeten, die Tür, an die angeklopft werden muss. Teuer ist sie, weil sie in die Nachfolge ruft, Gnade ist sie, weil sie in die Nachfolge Jesu Christi ruft; teuer ist sie, weil sie dem Menschen das Leben kostet, Gnade ist sie, weil sie so das Leben erst schenkt; teuer ist sie, weil sie die Sünde verdammt, Gnade, weil sie den Sünder rechtfertigt. Teuer ist die Gnade vor allem darum, weil sie Gott teuer gewesen ist, weil sie Gott das Leben seines Sohnes gekostet hat - 'ihr seid teuer erkauft -', und weil uns nicht billig sein kann, was Gott teuer ist. Gnade ist sie vor allem darum, weil Gott sein Sohn nicht zu teuer war für unser Leben, sondern ihn für uns hingab. Teure Gnade ist Menschwerdung Gottes.
von Dietrich Bonhoeffer
Zucht.
Ziehst Du aus, die Freiheit zu suchen, so lerne vor allem
Zucht der Sinne und deiner Seele, daß die Begierden
und deine Glieder dich nicht bald hierhin, bald dorthin führen.
Keusch sei dein Geist und dein Leib, gänzlich dir selbst unterworfen,
und gehorsam, das Ziel zu suchen, das ihm gesetzt ist.
Niemand erfährt das Geheimnis der Freiheit, es sei denn durch Zucht.
Tat.
Nicht das Beliebige, sondern das Rechte tun und wagen,
nicht im Möglichen schweben, das Wirkliche tapfer ergreifen,
nicht in der Flucht der Gedanken, allein in der Tat ist die Freiheit.
Tritt aus ängstlichem Zögern heraus in den Sturm des Geschehens,
nur von Gottes Gebot und deinem Glauben getragen,
und die Freiheit wird deinen Geist jauchzend empfangen.
Leiden.
Wunderbare Verwandlung. Die starken, tätigen Hände
sind dir gebunden. Ohnmächtig, einsam siehst du das Ende
deiner Tat. Doch atmest du auf und legst das Rechte
still und getrost in stärkere Hand und gibst dich zufrieden.
Nur einen Augenblick berührtest du selig die Freiheit,
dann übergabst du sie Gott, damit er sie herrlich vollende.
Tod.
Komm nun, höchstes Fest auf dem Wege zur ewigen Freiheit,
Tod, leg nieder beschwerliche Ketten und Mauern
unsres vergänglichen Leibes und unsrer verblendeten Seele,
daß wir endlich erblicken, was hier uns zu sehen missgönnt ist.
Freiheit, dich suchten wir lange in Zucht und in Tat und in Leiden.
Sterbend erkennen wir nun im Angesicht Gottes dich selbst.
Ziehst Du aus, die Freiheit zu suchen, so lerne vor allem
Zucht der Sinne und deiner Seele, daß die Begierden
und deine Glieder dich nicht bald hierhin, bald dorthin führen.
Keusch sei dein Geist und dein Leib, gänzlich dir selbst unterworfen,
und gehorsam, das Ziel zu suchen, das ihm gesetzt ist.
Niemand erfährt das Geheimnis der Freiheit, es sei denn durch Zucht.
Tat.
Nicht das Beliebige, sondern das Rechte tun und wagen,
nicht im Möglichen schweben, das Wirkliche tapfer ergreifen,
nicht in der Flucht der Gedanken, allein in der Tat ist die Freiheit.
Tritt aus ängstlichem Zögern heraus in den Sturm des Geschehens,
nur von Gottes Gebot und deinem Glauben getragen,
und die Freiheit wird deinen Geist jauchzend empfangen.
Leiden.
Wunderbare Verwandlung. Die starken, tätigen Hände
sind dir gebunden. Ohnmächtig, einsam siehst du das Ende
deiner Tat. Doch atmest du auf und legst das Rechte
still und getrost in stärkere Hand und gibst dich zufrieden.
Nur einen Augenblick berührtest du selig die Freiheit,
dann übergabst du sie Gott, damit er sie herrlich vollende.
Tod.
Komm nun, höchstes Fest auf dem Wege zur ewigen Freiheit,
Tod, leg nieder beschwerliche Ketten und Mauern
unsres vergänglichen Leibes und unsrer verblendeten Seele,
daß wir endlich erblicken, was hier uns zu sehen missgönnt ist.
Freiheit, dich suchten wir lange in Zucht und in Tat und in Leiden.
Sterbend erkennen wir nun im Angesicht Gottes dich selbst.
Sonntag, 6. Dezember 2009
so everybody...ich hab den job! bin in einem neuen kindergarten. hab spaß. ja ernsthaft. es macht echt spaß. ich glaub echt, dass es auf die einstellung drauf ankommt. wenn ich mich in die arbeit quäle und schon immer gleich an den feierabend denke, dann macht diese einstellung sich auch in der arbeit bemerkbar. Aber ich versuche mir jeden morgen neu klar zu machen, dass ich mich auf die arbeit freue...und dann tu ich das auch. und dann macht mir die arbeit mit den kids auch spaß, obwohl es anstrengend ist und obwohl die hälfte der kids kein deutsch spricht. Echt, ich merk wie Gott mich durchführt. Klar heißt das nicht, dass alle anstrengenden situationen sofort weg sind. aber ICH WEIS, dass mein Gott mich in keiner situation allein lässt und mit mir durch alles durch geht. Und allein das Wissen macht es doch leichter =).
Ähm, was wollte ich eigentlich schreiben.
...Dankbarkeit.
Ist das nicht ein schönes Thema? Dankbarkeit! Wir haben so viel für was wir dankbar sein können. Für Familie, Freunde, ein Leben in dem wir keinen Mangel haben (nein, es zählt nicht dass du leider das neueste Computerspiel noch nicht hast!!), wir haben Essen, Trinken, Luft zum atmen. Einen Job, und wenn wir das grad nicht haben, sei trotzdem Dankbar. Ich könnte diese Liste ewig fort setzten. Das größte für dass wir allerdings Dankbar sein können ist aber immer noch......GNADE!
Ähm, was wollte ich eigentlich schreiben.
...Dankbarkeit.
Ist das nicht ein schönes Thema? Dankbarkeit! Wir haben so viel für was wir dankbar sein können. Für Familie, Freunde, ein Leben in dem wir keinen Mangel haben (nein, es zählt nicht dass du leider das neueste Computerspiel noch nicht hast!!), wir haben Essen, Trinken, Luft zum atmen. Einen Job, und wenn wir das grad nicht haben, sei trotzdem Dankbar. Ich könnte diese Liste ewig fort setzten. Das größte für dass wir allerdings Dankbar sein können ist aber immer noch......GNADE! Was für ein Wort. Es erscheint uns manchmal so groß. unfassbar. aber doch nah. wir können sie immer, in jeder minute unseres Lebens in Anspruch nehmen. Wow. was für ein Geschenk.
Dafür ist Jesus gestorben. Damit wir GNADE haben dürfen.
Egal wie sehr wir uns anstrengen. Mit Anstrengung kommen wir nicht in den Himmel. Nur durch GNADE!
Nimm sie in Anspruch.
Probier nicht das Leben aus eigener Kraft zu leben. Wenn wir Jesus in unserem Leben haben, können wir aus einer Kraft heraus leben, die alle unsere Vorstellungen übersteigt. Und das wird nicht imme leicht werden. Es werden auch schwierige Zeiten kommen.
Aber ER ist immer auf unserer Seite. Denk daran. YOU ARE NEVER ALONE!
So, das war mal was spontanes von mir. seit gegrüßt....
in liebe, martina =D
Dienstag, 24. November 2009
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